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Makeathon – Innovationen durch digitale Teamarbeit

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Makeathon – Innovationen durch digitale Teamarbeit

Heute mehr denn je gilt es, Innovationen voranzutreiben und mutig in die Zukunft zu blicken. Die weltweite Covid 19 - Pandemie stellt nicht nur im persönlichen Bereich alle auf die Probe, sondern stellt auch Arbeit 4.0 und die Industrie vor neue Herausforderungen. Im Rahmen unserer Webinarreihe zum Thema Digitale Transformation gab es spannende Einblicke in die Zukunft der Zusammenarbeit.

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Was ist überhaupt ein Makeathon?

Bevor wir richtig starten, klären wir doch zunächst einmal den Begriff. Bei einem Makeathon handelt es sich um ein Event, das gemeinsam mit Mitarbeitern, Kunden, Innovationsinteressierten, Experten, jungen Talenten und Coaches durchgeführt werden kann.

Dieses Event ist mit einem Ideenwettbewerb verknüpft. Es gibt in der Regel einen Wettbewerb, der sich in eine oder mehr Challenges aufgliedert, die von interdisziplinären und diversen Teams aus der Teilnehmerschaft bearbeitet werden. Innerhalb von 1 bis 5 Tagen werden Agilität und Innovationsgeist geweckt und mit der Auslobung eines Preises letztendlich belohnt.

In der Vergangenheit haben solche Veranstaltungen überwiegend offline stattgefunden. Die Teilnehmer sind sich in unserer realen Welt begegnet und haben physisch anwesend in Teams zusammengearbeitet. Heutzutage – nicht zuletzt auf Grund von Corona – werden solche Ideenwettbewerbe ebenfalls digital umgesetzt.

Die Devise lautet in beiden Fällen:

Brechen Sie interne Strukturen auf und starten Sie mit den kreativsten Köpfen aus unterschiedlichsten Bereichen einen Wettbewerb um die beste Innovation Ihrer Branche!

Makeathon als Werkzeug der Digitalen Transformation

Im Rahmen der Digitalen Transformation kann ein Makeathon vor allem dazu beitragen, neue Ideen im Rahmen eines Wettbewerbs zu fördern. Er trägt maßgeblich zur Kreation einer digitalen Kultur bei und vermittelt allen Teilnehmern wertvolle Erfahrungen im Bereich agiles Arbeiten, nicht zuletzt und vor allem auch in digitalen Räumen.

Darüber hinaus bietet sich durch einen Makeathon eine einzigartige Möglichkeit, alle Mitarbeiter, Kunden und Interessierte zusammen zu bringen. Maßnahmen wie solche interaktiven Ideen-wettbewerbe fördern nicht nur die Akzeptanz von Digitalisierungsprozessen, sondern wecken auch Neugierde und stärken die Motivation, Teil der Reise in die Zukunft eines Unternehmens zu sein.

Außerdem können Ideenwettbewerbe wie ein Makeathon Pilotprojekte ins Rollen bringen und digitale Zielbilder für die Zukunft bereitstellen.

Kulturwandel durch Makeathons und Co.

Sie sind noch auf der Suche nach konkreten Vorteilen eines Makeathons? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen. Nicht nur, dass innerhalb von kurzer Zeit Ideen gefunden, umgesetzt und in der Gruppe der Teilnehmer validiert werden können, manchmal kommen richtige Schätze zum Vorschein. Denken Sie zum Beispiel an Dienste wie Uber, oder Lieferando.

Solche Projekte können ganze Branchen nachhaltig verändern und neugestalten. Natürlich ist das Endergebnis eines Makeathons immer abhängig von dem jeweilig gesetzten Fokus und der Aufgabenstellung im Wettbewerb, unabhängig davon profitieren Sie aber noch von den folgenden fünf Punkten:

1. Förderung der Innovationskultur – Durch einen offenen und barrierefreien Ideenwettbewerb sprechen Sie allen Teilnehmern nicht nur Mut zu, sondern Sie fördern auch kreatives Denken und die Entwicklung von Konzepten „out-of-the-box“

2. Teambuilding – Während eines Makeathons finden die verschiedensten Charaktere aus unterschiedlichen Firmenbereichen zusammen und entwickeln gemeinsam neue Projektideen. Der Student arbeitet mit einem festen Mitarbeiter, mit einem Kunden, dem CEO und externen Teilnehmern zusammen – seien Sie sicher, dass so brandneue Synergien und eine ganz besondere Gruppendynamik entstehen

3. Agilität – Agilität ist ein Arbeitskonzept auf dem Vormarsch und am einfachsten wird dieses Konzept gelernt, wenn Sie es erleben. Durch einen Makeathon haben Ihre Mitarbeiter die Chance Agilität direkt umzusetzen und so vielleicht auch im Arbeitsalltag den Schrecken vor dieser neuen Art der Arbeit zu verlieren

4. Talent Scouting – Wie können Sie wohl besser die Talente und Potenziale Ihrer jungen Mitarbeiter entdecken und fördern, als wenn Sie direkt mit Ihnen zusammenarbeiten und sie hautnah erleben? Im normalen Arbeitsalltag werden Sie sich auf einer ganz anderen Ebene begegnen und wahrscheinlich nicht die Augen dafür öffnen können, anders bei einem Makeathon!

5. Digitalisierung vorantreiben – Die Digitalisierung schreibt in jedem Unternehmen ihre eigene Geschichte und ist abhängig von der Teilnahme und Bereitschaft aller, die in diesem Unternehmen tätig sind. Sie verlangt individuelle Strategien, die maßgeschneidert sind – während einem Makeathon haben Sie die Chance viele Kapitel für Ihre Digitalisierungs-Geschichte zu schreiben und das gemeinsam mit allen, die daran beteiligt sind

Tolle Ergebnisse setzen gute Rahmenbedingungen voraus

Ein Makeathon ist nicht in erster Linie ein Event, bei dem Ihre Mitarbeiter einfach mal Spaß an der Ideation und Kreation neuer Produkte oder Konzepte haben sollen. Idealerweise finden Sie echte Lösungen für aktuelle Probleme und Herausforderungen Ihrer Branche. Um diese Lösungen zu finden ist es wichtig, dass Sie den richtigen Rahmen für die Veranstaltung setzen.

Überlegen Sie sich dazu, was inhaltlich behandelt werden soll. Welche Branche nehmen Sie ins Visier? Legen Sie fest, aus welchem Kreis die Teilnehmer kommen sollen. Darüber hinaus müssen Sie auch entscheiden, in welcher Form Sie das Event planen wollen. Wie eingangs schon erwähnt gibt es die Möglichkeit mit physischer Anwesenheit zu arbeiten, gängiger heutzutage ist aber die digitale Zusammenarbeit. All diese Punkte sind wichtig, damit ein Makeathon wahrhaftige Innovationen vorantreiben kann.

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Von der Theorie zur Praxis – Makeathon #horizonteowl


Wie kann so ein Makeathon konkret aussehen? Wir geben Ihnen einen kurzen Einblick in den Ideenwettbewerb von It’s OWL – Horizonte nach Corona. Sie sehen es schon an dem Titel, inhaltlich wurde nach neuen Konzepten gesucht, wie es in der Wirtschaft und Industrie nach der Corona-Pandemie weitergehen kann.

An dem Makeathon nahmen 18 Unternehmen mit insgesamt 205 Teilnehmern teil. Diese Teilnehmer wurden in 34 Teams aufgeteilt und mussten jeweils eine Challenge aus den Bereichen

  • Markt- und Kundenbedürfnisse
  • Veränderung der Wertschöpfung
  • Veränderung der Arbeit

meistern. Jedes Unternehmen, das beim Makeathon teilgenommen hat, durfte eigene Challenges vorschlagen. Die Teilnehmer aus den einzelnen Gruppen kannten sich untereinander nicht und arbeiteten digital zusammen. Fünf Tage Zeit, ein Zwischenpitch und schlussendlich die Präsentation der Projekte und fertig war der Makeathon!

Ausgelobt wurde ein Preisgeld zur Umsetzung des Gewinnerprojektes von 1 Million Euro. Eine ordentliche Portion Motivation für alle Teilnehmer, in kurzer Zeit zukunftsweisende Projekte zu entwickeln.

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Wie haben Teilnehmer des OWL Makeathons Horizonte nach Corona diese Art von Zusammenarbeit erlebt?

Im Rahmen unserer Webinarreihe zum Thema Digitale Transformation durften wir mehrere Teilnehmer des Makeathons nach Ihren Erfahrungen und Eindrücken befragen. Zu Gast in unserer Diskussionsrunde waren:

Laban Asmar S dto

Laban Asmar

Mit-Organisator des it’s OWL Makeathon und Mitarbeiter des Fraunhofer IEM

Interviewpartner Michael Bansmann

Michael Bansmann

Challenge Owner der Firma Miele

Interviewpartner Kevin Freise

Kevin Freise

Challenge Owner der Firma Unchained Robotics

Interviewpartner Caroline Junker

Caroline Junker

Teilnehmerin und Mitglied des Siegerteams des Makeathons

Herr Asmar, wenn Sie den Makeathon rekapitulieren lassen, was haben Sie mitgenommen?

Laban Asmar: Beim it’s OWL Makeathon hat sich wieder einmal bestätigt, was wir alles auf diesem Wege erreichen können. Wir konnten einen enormen Gruppenzusammenhalt und einen ganz besonderen Spirit wahrnehmen. Die Gruppendynamik war einfach nur fantastisch. Insgesamt haben die verschiedenen Teilnehmer untereinander unfassbar produktiv und auf Augenhöhe miteinander gearbeitet, obgleich die Aufgabenverteilung und ein gutes Zeitmanagement eine große Rolle gespielt haben. Aber auch obwohl dieser Makeathon digital stattgefunden hat, haben die psychologischen Effekte von Teambuilding genauso, wenn nicht sogar noch besser funktioniert. Durch die virtuelle Zusammenarbeit wurden offensichtlich noch mehr Berührungsängste abgebaut. Alles in allem einfach eine wahnsinnig inspirierende Veranstaltung.

Frau Junker, Sie als Mitglied des Siegerteams – was war neben dem Sieg Ihr persönliches Highlight?

Carolin Junker: Ganz klar die Zusammenarbeit im Team. Wir hatten einfach wahnsinnig spannende Diskussionen und eine sehr gut funktionierende Gruppendynamik. Das heißt nicht, dass es nicht hier und da auch etwas stressig war, aber es hat einfach sehr viel Spaß gemacht. Dank unseres Gewinns geht unser Projekt auch in die nächste Runde und wir beschäftigen uns derzeit mit einem Förderungsantrag. Es ist toll zu sehen, dass man im Anschluss an den Makeathon wirklich etwas  umsetzen kann.

Als Challenge Owner, was nehmen Sie aus dem Makeathon mit Herr Freise?

Kevin Freise: Man merkt einfach wieder, wie eingefahren man in seinem Arbeitsalltag doch ist. Wenn man so wie ich speziell an technischen Sachen arbeitet, denkt man an viele anderen Ansätze gar nicht. Man trägt Scheuklappen und fokussiert sich nur auf seinen eigenen Fachbereich. Ich konnte teilweise wirkliche Aha-Momente für mich mitnehmen. Wenn die Teams ihre Ergebnisse zu unserer Challenge vorgetragen haben dachte ich nur zwischendurch – „dass ich da nicht selbst draufgekommen bin“. Es war einfach wirklich spannend, live mitzuerleben, was passiert, wenn diverse Teams an Problemen arbeiten und wirklich Thinking out-of-the-box praktizieren.

Und zu guter Letzt Herr Bansmann, was war Ihre wichtigste Erkenntnis nach dem Makeathon?

Michael Bansmann: Ganz einfach was für gute Ideen in so kurzer Zeit ans Licht kommen, wenn man interdisziplinären Teams eine Aufgabe, Motivation und vor allem Zeit und Raum gibt, um kreativ zu werden. Wir reden von wenigen Tagen, an denen wir wirklich enorme Ergebnisse betrachten durften. Im Tagesgeschäft eines Unternehmens ist das teilweise schwer möglich, es lohnt sich also allemal solche Veranstaltungen durchzuführen, wenn wir in puncto Innovationen und Digitaler Transformation gerade in der heutigen Zeit etwas ins Rollen bringen wollen.

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Makeathon - das Wettbewerbsevent für smarte Ideen

Sie haben Interesse daran, auch in Ihrem Unternehmen einen Makeathon zu realisieren?

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir unterstützen Sie gerne.  Sprechen Sie uns direkt an.

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SMART CITY – Digitale Transformation der Stadt Paderborn

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SMART CITY – Digitale Transformation der Stadt Paderborn

Die digitale Transformation geht auch an Städten nicht vorbei. Doch wie digitalisiert man Prozesse in Städten und das Zusammenleben der Menschen in unterschiedlichen Lebensbereichen? Welche Technologien können sinnvoll eingesetzt werden und wie werden diese identifiziert und schließlich angewendet? Wir geben Ihnen Einblicke in die Digitalisierungsprozesse einer Stadt generell und der Stadt Paderborn im Speziellen.

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Woran denken sie als Erstes, wenn Sie den Begriff Smart City hören?

Reden wir von einer digital vernetzten Stadt – einer Smart City – so kommen vielen als erstes Adjektive wie innovativ, modern oder zukunftsorientiert in den Sinn, die einer Stadt zugeschrieben werden. Aber was bedeutet denn eigentlich eine innovative und moderne Stadt? Wie wird die digitale Vernetzung im städtischen Zusammenleben charakterisiert?

Schauen wir ins Ausland, sehen wir eine Reihe von Digitalisierungsprozessen – auch und vor allem – in großen Städten. Dennoch ist es wichtig, sich national und vor allem lokal, anzuschauen, welche Optionen und Potenziale hier bei uns vor Ort im Zuge einer digitalen Transformation der Städte vorhanden sind. Dazu ist es wichtig, individuelle Eckpfeiler zu definieren.

Was für Services gehören zum Beispiel zu einer Smart City und wo ist der größte Bedarf an digitaler Vernetzung in der Bürgerschaft? Die Top drei haben wir Ihnen hier einmal zusammengefasst:

  • intelligente Verwaltung
  • intelligentes Verkehrsmanagement
  • intelligentes Leben und Wohnen

Aktuelle Herausforderungen: Smart City versus eGovernment

Für viele gehört eine intelligente und digitalisierte Verwaltung ganz klar zu dem Begriff Smart City. Nehmen wir es ganz genau, gibt es aber eine Unterscheidung zwischen den Bereichen Smart City und eGovernment. Die Smart City befasst sich mit der Digitalisierung der Lebensbereiche ihrer Bürger*Innen, das eGovernment mit der Digitalisierung der Verwaltung.

Im Zuge der digitalen Transformation sind beide Bereiche gleichermaßen wichtig. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat als Treiber deutlich gemacht, wie rasant sich die Bedürfnisse der heutigen Generationen weiterentwickeln und wie wichtig es im nationalen, aber auch internationalen Vergleich ist, nicht den Anschluss an das digitalisierte Zeitalter zu verpassen. In puncto Lebensqualität wird die digitale Transformation der Städte zukünftig eine große Rolle spielen. –Komfort und Nutzen der Technologien für die Bürger*Innen stehen hier im Vordergrund.

Wie wird städtisches Zusammenleben digitalisiert? – Vom Modell bis zu Umsetzung: Die Digitale Heimat PB

Was scheint wie eine Mammutaufgabe – das städtische Leben zu digitalisieren – ist mit dem richtigen Team und der richtigen Strategie einfacher zu erreichen, als gedacht. Zunächst einmal geht es darum, Verantwortlichkeiten herzustellen. Städte und deren Verwaltungen müssen verstehen, dass es sich lohnt, volle Arbeitskräfte einzusetzen, die sich um das Vorantreiben der Digitalisierung kümmern. Die Stadt Paderborn hat dies schon vor längerer Zeit verstanden und umgesetzt. So hat sich hier eine Stabsstelle entwickelt, die sich hauptsächlich darum kümmert, die digitale Transformation der Stadt Paderborn anzuschieben.

Für vieles, was verändert werden soll braucht es nämlich nicht nur Wissen und Erfahrung, sondern auch entsprechendes Budget. National gibt es viele Fördermöglichkeiten, aber um diese wird hart gekämpft. Mit der Bildung von einzelnen Expertenteams ist es der Stadt Paderborn gelungen, die Modellregion OWL ins Leben zu rufen und den Smart City Made in DE Wettbewerb des Innenministeriums zu gewinnen.

Die Stadt Paderborn hat gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM eine Leitlinie Digitalisierung entwickelt, welche den Status quo und zukünftige Visionen und Ziele aufzeigt. Für verschiedene Lebensbereiche wurden Interviews sowohl mit Personen aus der Stadt als auch Unternehmen geführt, um Potentiale und bereits laufende Digitalisierungsaktivitäten aufzuzeigen. Beispielsweise in den Lebensbereichen Mobilität, gesellschaftliches Zusammenleben und Umwelt. Die Ideen in den einzelnen Bereichen helfen der Stadt, ein eigenes Bild vom Thema Digitalisierung für sich zu entwerfen. Viele Prozesse und Organisationen in den Lebensbereichen ähneln sich, aber letztendlich ist jede Stadt individuell. Sie zeichnet sich durch ihre Strukturen, Prozess und die Umwelt aus – der Aufwand lohnt sich also in jedem Fall, eine eigene Leitlinie zu entwickeln.

Bei dem Vorgehen zu der Entwicklung einer eigenen Leitlinie beschäftigt sich eine Stadt idealerweise mit den folgenden vier Bausteinen:

  1. Standortbestimmung
  2. Strategieentwicklung
  3. Umsetzungsplanung
  4. Umsetzungsbegleitung

Wie dies in einem konkreten Fall aussehen kann, zeigen wir Ihnen an dem Beispiel des innovativen Parkraummanagements in Paderborn.

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Intelligentes Parkraummanagement der Stadt Paderborn in Zusammenarbeit mit Fraunhofer IEM und ASP

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt bereits, dass die Digitalisierung der einzelnen Lebensbereiche in der Stadt Paderborn in vollem Gange ist – das Parkraummanagement. Ziel ist es, dass Daten innerhalb der Stadt in Echtzeit übertragen werden und so die Bürger zu dem nächstgelegenen Parkplatz navigiert werden können. Das Projekt der intelligenten Parkraumverwaltung wird durch einen Zusammenschluss von der Stadt Paderborn, Fraunhofer IEM und dem Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) umgesetzt.

Um die Datenübertragung und Navigation in Echtzeit zu gewährleisten wird hier mit dem Einsatz von LoraWAN-Sensorik im Boden und optischer, KI-basierter Sensorik an Straßenlaternen gearbeitet. Die Sensoren werden unter oder ober den jeweiligen Parkplätzen angebracht und übermitteln Informationen an eine zentrale Datenplattform, welche die Daten auswertet und interpretiert.

Im Gesamtbild der Stadt ergeben sich so individuelle Ansätze pro Parkplatz, aber mit einer übergeordneten Datenplattform, die die Auswertungen dann in Echtzeit überträgt und somit eine ideale Navigation der Bürger zu den Parkmöglichkeiten der Stadt sicherstellt.

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Erkenntnisse aus der Praxis – jeder für sich oder gewinnbringendes Miteinander?

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Philipp Ohms

Stabstelle Digitalisierung, Stadt Paderborn

Autor Martin Rabe dto

Dr. Martin Rabe

Business Development, Fraunhofer IEM

Im Zuge unserer Webinarreihe zum Thema Digitale Transformation waren Philipp Ohms – Stadt Paderborn, Stabsstelle Digitalisierung – und Dr.-Ing. Martin Rabe vom Fraunhofer IEM bei uns zu Gast und haben von ihren Erlebnissen aus der Praxis berichtet. Gemeinsam haben sie an Projekten für die Modellregion OWL gearbeitet und können bereits erste Erfolge der digitalen Transformation der Stadt Paderborn verzeichnen.

Herr Ohms, was würden Sie als Vertreter der Stadt Paderborn anderen Regionen raten, wenn es darum geht das Thema digitale Transformation anzupacken? Lieber alleine loslaufen, um Erfolge zu erzielen, oder sich zusammenschließen?

Philipp Ohms: „Wenn Sie innerhalb der nächsten Jahre in diesem Gebiet erfolgreich sein wollen, dann sollten Sie Synergien mit anderen Kommunen erkennen, schaffen und nutzen. Anhand unseres Beispiels mit der Modellregion OWL ist einmal mehr deutlich geworden, dass es nicht ein Gegeneinander ist, was uns in dieser Situation weiterbringt, sondern ein Miteinander. Alle Kommunen können von den Erfahrungen der anderen profitieren. Durch ein partnerschaftliches Miteinander lassen sich weit mehr Ziele im Hinblick auf die Digitalisierung erreichen, als im Alleingang. Das gilt nicht nur für die Teilnahme an Ausschreibungen und Wettbewerben, sondern schlussendlich auch für die Umsetzung. Schließen Sie sich mit anderen Kommunen zusammen, schaffen Sie eine Win-Win-Situation aller Beteiligten. Ich kann Ihnen nur raten, lassen Sie das übliche Konkurrenzdenken hinter sich.“

Herr Rabe, wo verorten Sie das Thema Nachhaltigkeit im Zuge der digitalen Transformation? Auch diese Thematik spielt heutzutage ja eine immens wichtige Rolle.

Martin Rabe: „Das Thema Nachhaltigkeit muss bei Transformationen und Innovationen jeglicher Art mit einbezogen werden. Im Zuge der Digitalisierung einer Stadt, also auf dem Weg zu einer Smart City, muss ganz klar sein, welches Ziel wir verfolgen und das lautet: Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Das bedeutet auch, dass die Digitalisierung immer nur als Mittel zum Zweck eingesetzt werden sollte. Alle Maßnahmen die in diesem Zusammenhang durchgeführt werden, müssen die Lebensqualität der Bürger*innen verbessern. Technologien sollten nicht zu Selbstzweck eingesetzt werden – dies wäre eine Verschwendung von Ressourcen und gehört nicht zu unserem Verständnis von Nachhaltigkeit.“

Abschließend eine Frage an Sie beide: Was glauben Sie ist einer der wichtigsten Bestandteile für den Erfolg von einer Entwicklung hin zu Smart Cities?

Philipp Ohms & Martin Rabe: „Ganz klar, die Bürgerkommunikation und -partizipation. Egal in welchem Bereich, ob auf beruflicher oder privater Ebene, oder im Hinblick auf die Lebensbereiche in der Stadt, Smart City bedeutet immer Veränderung, bei der Digitalisierung eine wichtige Rolle spielt. Digitalisierung soll immer mit Sinn und Verstand genutzt werden und nicht dem Selbstzweck dienen. Das Zielt ist es das Gemeinwohl zu fördern. Nehmen Sie die Stadtgesellschaft mit auf die Reise in die Zukunft und beziehen Sie sie in die jeweiligen Prozesse mit ein. Bürgerpartizipation ist ein großer Potentialfaktor, der aber auch sehr komplex und herausfordernd ist für eine Kommune. Schaffen Sie es, Ihre Bürger*Innen für Ihre Projekte zu begeistern. Dann sichern Sie sich im Zuge eines gewinnbringenden Change Managements nicht nur die Unterstützung aus den eigenen Reihen, sondern auch den Erfolg der Maßnahmen.“

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Entwicklung Digitale Heimat Paderborn

Digital Transformation Office

Digital Transformation Office – Ihr Partner bei der Digitalen Transformation. Wir entwickeln maßgeschneiderte und innovative Strategien und Lösungen. Dabei berücksichtigen wir alle Bereiche, die Ihre Unternehmung prägen. Erfahren Sie mehr und sprechen Sie uns an.

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Führung in Zeiten digitaler Transformation und Industrie 4.0

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Führung in Zeiten digitaler Transformation

und Industrie 4.0

Eine Sache, die auch die digitale Transformation nicht ändern wird, ist folgende: Menschen werden von Menschen geführt, nicht von Maschinen. Egal wie rasant die Branchen und Märkte sich heutzutage verändern, so lange dort Menschen arbeiten, brauchen sie eine Führung, die in der Lage ist, sich den immer wechselnden Herausforderungen zu stellen und so langfristig für den Erfolg eines Unternehmens sorgt. Wir schauen uns die verschiedenen Herausforderungen für eine neue, zeitgemäße Leadership-Kultur an.

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Was bedeutet Führung überhaupt?

Bevor wir weiter über die Anforderungen an zeitgemäßes Leadership sprechen, schauen wir uns an, wie wir Führung eigentlich definieren.

Führung ist die gezielte Ausrichtung des Handelns der Mitarbeiter zur Verwirklichung der Unternehmensziele. Es geht vor allem darum, Arten der Zusammenarbeit zu kreieren, denn die wichtigsten Innovationen entstehen nicht durch Technologien, sondern durch die Menschen dahinter.

Aus soziologischer Sicht erfüllt Führung auch immer ein Bedürfnis. Ein Bedürfnis, das entsteht, sobald in einer Gruppe ein klares Ziel definiert wird.

Alle Tätigkeiten, die im Hinblick auf die Führung von Mitarbeitern umgesetzt werden, dienen letztendlich dem (wirtschaftlichen) Erfolg eines Unternehmens.

Neue Herausforderungen an die Führung durch die digitale Transformation und Industrie 4.0

Nicht nur die Technologie hat in den letzten zwanzig Jahren bahnbrechende Veränderungen durchlebt, durch die Digitalisierung verändern sich auch nachhaltig alle Märkte und Branchen der heutigen Zeit. Unternehmen sehen sich nicht nur mit einer stetig steigenden Geschwindigkeit von Entscheidungen und Entwicklungen konfrontiert, sondern im Zuge dessen müssen sie sich auch mit veränderten Anforderungen an die Arbeitswelt durch die nachfolgenden Arbeitnehmer-generationen auseinandersetzen.

Wie schaffen wir es also, all diese Veränderungen gewinnbringend in einem Unternehmen umzusetzen, neue Führungsstile zu entwickeln und so allen Anforderungen – strukturell und kulturell – gerecht zu werden? In dem wir uns bewusstmachen, dass die digitale Transformation ein ganzheitlicher Prozess ist. Alle Mitarbeiter müssen im Transformationsprozess mitgenommen werden und ein Bewusstsein dafür entwickeln, warum Veränderungen stattfinden und wie sich dies langfristig auf ihren eigenen Arbeitsalltag auswirkt.

Keine leichte Aufgabe, beachtet man die Tatsache, dass wir es innerhalb eines Unternehmens hier mit völlig unterschiedlichen Arbeitnehmer-Generationen zu tun haben. Diese Aufgabe verlangt nach einem stabilen und zukunftsorientierten Leadership.

Start with Why

Der Konflikt lautet: Old Work vs. New Work. Das heißt wir erleben derzeit einen kulturellen Clash zwischen der alten 9-5 Mentalität, die es gewohnt war, Anweisungen „von oben“ zu bekommen und diese auszuführen und der neuen Generation von Arbeitnehmern, die ein agiles Umfeld, Freiheit und Flexibilität einfordern. Die Frage nach dem „Warum“ ist hier mindestens genauso wichtig, damit gute Ergebnisse erzielt werden, wie ein Gefühl von Zugehörigkeit. Alte hierarchische Strukturen fördern unter den neuen Rahmenbedingungen keine guten Ergebnisse mehr. Es geht viel mehr weg von einer Prozesskultur hin zu einer ergebnisorientierten Arbeitswelt.

Dieser kulturelle Umschwung der Arbeitswelt äußert sich eben auch auf der Führungsebene. Was passiert, wenn Mitarbeiter nicht mehr einfach auf Anweisungen von oben reagieren? Was muss ich auf der Managementebene verändern, damit trotzdem weiterhin alle gemeinsam den Weg zum Erfolg gehen?

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Führung 4.0

Führung 4.0 braucht vor allem Raum und Zeit, um sich zu entwickeln. Nicht nur auf der Führungskräfteebene, sondern im gesamten Unternehmen. Allerdings ist der Zeitfaktor eine begrenzte Ressource. Um eine Einstellung wie zum Beispiel ‚Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser’ kulturell zu verankern, muss zunächst das Mindset vieler Mitarbeiter gefördert werden.

Kulturelle Veränderungen eines Konzerns müssen deshalb mit guter Kommunikation, Transparenz und Geduld eingeführt werden. Gerade wenn verschiedene Erwartungen an einen Arbeitsplatz gestellt werden, verschiedenen Ansprüche gerecht werden soll, bedarf es einer guten Leadership-Kultur.

Die Kernkompetenz in der heutigen Zeit ist dabei Digital Leadership. Manager, die ihre Mitarbeiter in der digitalisierten Arbeitswelt führen wollen müssen selbst neben den allgemeinen Managementfähigkeiten ein umfassendes Verständnis der digitalen Transformationsprozesse und Herausforderungen mit sich bringen. Nur wer ein wirkliches Verständnis davon hat, kann auch seinen Mitarbeitern realistische und aussagekräftige Perspektiven für die Zukunft bieten und so das gesamte Unternehmen trotz steigernder Flexibilität und Agilität profitabel in das neue Zeitalter führen.

Die neuen Führungskräfte müssen nicht nur auf die personellen Herausforderungen vorbereitet sein, sondern auch auf die digitalen Herausforderungen. Diese ändern sich in einem immer schnelleren Tempo und stellen die Unternehmen vor immer neue Aufgaben.

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Einblicke aus der Praxis - Drei Fragen an Andreas Klein

Andreas Klein • Autor • dto Speaker für die Digitale Transformation • Fraunhofer IEM • Unternehmensführung

Andreas Klein

Mitinitiator des Digital Transformation Office (DTO) des Fraunhofer IEM

Andreas Klein, Mitinitiator des Digital Transformation Office (DTO) des Fraunhofer IEM bekleidete als diplomierter Maschinenbau-Ingenieur seit mehr als 20 Jahren Führungspositionen mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten bis zu ganzheitlicher Verantwortung in der Unternehmensleitung– national, sowie international. Mittlerweile ist er freiberuflich tätig und setzt seine Expertise in Beratungs-, Beirats oder Aufsichtsratsfunktionen für unterschiedliche Unternehmen und Start-Ups ein. Während unseres Webinars zum Thema „Führung in digitalen Zeiten“ hat er uns ein paar Einblicke aus der Praxis gewährleistet.

Herr Klein, auf welcher Unternehmensebene würden Sie die Verantwortung für eine neue Führung in Zeiten der digitalen Transformation und Industrie 4.0 verorten?

Andreas Klein: „Wir sind im heutigen Zeitalter gut damit beraten, uns von klassischen ‚Top-Down‘ Modellen zu verabschieden. Daher würde ich diese Frage so beantworten, dass jede Ebene eines Unternehmens an der Entstehung einer neuen Führungskultur beteiligt ist. Schließlich kommen die Treiber der Digitalisierung und somit der veränderten Arbeitswelt auch nicht nur aus der Führungsebene, sondern auch von den Mitarbeitern an der Basis. Grundsätzlich findet die Entwicklung eines neuen Führungsstils zwar auf der Managementebene statt, allerdings geht es eben auch um die Anpassung von Prozessen sowohl auf struktureller, als auch sozialer Ebene. Das wiederum schließt auch die Modifikationen nicht nur von eben genannten Strukturen mit ein, sondern hat auch eine Anpassung von den Aktivitäten und dem Verhalten der Mitarbeiter zur Folge. Führung muss, so wie die Arbeitsprozesse auch, in Zukunft agiler werden. Wir müssen in der Lage sein, schneller Entscheidungen zu treffen und dafür gilt es auch, sich als Führungsposition durchaus auch mal zurückzunehmen und seinen Mitarbeitern mehr Befugnisse und Entscheidungskompetenzen zuzusprechen. Für manche vielleicht Art von Kontrollverlust, ist dabei aber die logische Konsequenz von einer Firmenkultur, die zunehmend auf Augenhöhe ausgelebt und nicht mehr hierarchisch strukturiert ist.“

Wenn sich die Arbeitskultur eines Unternehmens verändert und somit auch der Führungsstil, glauben Sie, dass dies auch zu Problemen innerhalb der Belegschaft führen kann? Und wenn ja, wie kann man diese Probleme vermeiden?

Andreas Klein: „Seien wir ehrlich – wer von Ihnen hat schon einmal die Aussage gehört: ‚Warum sollen wir das ändern, das haben wir immer schon so gemacht?‘ Ich bin mir sicher, so einige, die in der Vergangenheit einmal versucht haben, Prozesse zu verändern. Solche Abwehrhaltungen begegnen uns auch im Bereich digitaler Transformation – wie sollte es auch anders sein. Machen wir uns bewusst, dass wir es in jedem Betrieb mit verschiedenen Arbeitnehmergenerationen zu tun haben. Diese haben komplett unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ihr Arbeitsalltag zum Beispiel aussehen soll. Die große Herausforderung liegt darin, im Rahmen der Transformation einen Konsens in Bezug auf das Mindset Ihrer Mitarbeiter erzeugen. Das funktioniert aber nur, wenn Sie mit Geduld und Know-how arbeiten. Die Transformation ist ein ganzheitlicher Prozess und er betrifft eben nicht nur die Führungsebenen, sondern alle Abteilungen und organisatorischen Bereiche im Unternehmen. Setzen wir auf Aufklärung während des gesamten Prozesses, sind wir kommunikativ und haben wir Geduld. Sie sollten Ihren Mitarbeitern ebenso Weiterbildungen anbieten, um das Verständnis zu skalieren – natürlich immer im Rahmen des Möglichen für den einzelnen Mitarbeiter. Nehmen Sie sie auf der Reise in ein neues Zeitalter in Ihrem Unternehmen mit, statt Sie einfach mit neuen Arbeitsweisen zu konfrontieren und mit ihren Gedanken dazu alleine zu lassen.“

Herr Klein, welchen Rat geben Sie einem Manager, der mit der Aufgabe konfrontiert ist, nicht nur eine starke Digital Leader Persönlichkeit zu entwickeln, sondern auch seine Mitarbeiter souverän während der digitalen Transformation, sowie in der Zukunft, zu führen?

Andreas Klein: „Haben Sie wieder den Mut zur Führung von Menschen und nicht von KPI. Agieren Sie mit Empathie, Wertschätzung und bieten Sie eine Perspektive. Mitarbeiter Ihres Unternehmens brauchen alle drei genannten Punkte. Mit Empathie schaffen Sie Verständnis für die Problemstellungen Ihrer Arbeitnehmer, durch Wertschätzung erfahren Ihre Probleme und Anliegen eine Daseinsberechtigung und sind Sie im Stande, Ihnen eine Perspektive zu bieten, werden Sie ein erhöhtes Commitment in der Belegschaft erleben.
Bringen Sie Ihren Mitarbeitern Vertrauen entgegen und investieren Sie in sie. Dann werden Sie Ihr Unternehmen gemeinsam erfolgreich durch die stürmischen Zeiten der digitalen Transformation navigieren.“

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Sie wollen mehr über das Thema Führung in digitalen Zeiten wissen?

Gerne tauschen wir uns mit Ihnen aus, unterstützen Sie dabei, sich auf den Weg zumachen und stehen als starker Partner an Ihrer Seite! Sprechen Sie uns gerne an!

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Künstliche Intelligenz im Unternehmenseinsatz

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Künstliche Intelligenz
im Unternehmenseinsatz

Zukunftsmusik oder Status Quo?

Künstliche Intelligenz (kurz: KI), gehört zu den Schlüsseltechnologien der Digitalisierung und ist somit Teil der digitalen Transformation. Für viele KMU scheint diese Technologie noch in weiter Ferne. Wir zeigen Ihnen, dass KI im Unternehmenseinsatz näherliegt, als Sie vielleicht denken.

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KI – Teil unseres Zeitgeschehens

Es gibt auch heute schon einige Anwendungen von Künstlicher Intelligenz, sogar in unserem ganz normalen Alltag. Denken Sie nur einmal an Fahrassistenten. Dank intelligenter Abstandssensoren, die die kognitiven Fähigkeiten des Menschen nachbilden, wird das Autofahren nicht nur sicherer, sondern immer eigenständiger. Die Maschine Auto nimmt dem Menschen Teile seiner Aufgaben ab und verringert so das Risiko menschlichen Versagens. Genauso sind Sprachassistenten wie Siri und Alexa schon seit einiger Zeit in unserem Alltag integriert.

Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0

Künstliche Intelligenz kann aber noch viel mehr, gerade in der Industrie. Die KI ist dabei die logische Konsequenz aus der Entwicklung im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0. Die Digitalisierung zeichnete sich in den letzten Jahrzehnten vor allem durch die Computerisierung und eine hohe Konnektivität aus. Vorrangig bezeichnet die Künstliche Intelligenz die Fähigkeit von Maschinen, Lernprozesse eigenständig zu durchlaufen. Dadurch sollen für den Einsatz in der Industrie zukünftig viele Nutzungspotenziale ausgeschöpft werden.

In der Industrie 4.0 geht es dabei um vier verschiedene Aspekte: Sichtbarkeit, Transparenz, Prognosefähigkeit und Adaptierbarkeit.

Künstliche Intelligenzen sollen zukünftig also Prozesse nicht nur aufzeigen, sondern diese auch verstehen und so Prognosen herstellen, die Unternehmen dazu befähigen, auf vielfältige Eventualitäten vorbereitet zu sein. Dadurch werden selbstoptimierende Geschäftsprozesse erzielt – alle auf Basis von maschinellem Lernen.

Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen im Bereich KI aktuell?

Digitalisierung ist ganz klar die technische Voraussetzung für KI im Unternehmenseinsatz. Wenn KI die Konsequenz digitaler Transformation ist, muss in einem Unternehmen also auch eine Digitalisierung der Prozesse stattgefunden haben. Dies ist allerdings noch nicht in allen KMU zu beobachten.

Darüber hinaus muss auch eine genügend umfangreiche Datenbasis und Dateninfrastruktur vorhanden sein, um KI einzusetzen – Nur weil ein Unternehmen zunehmend digitalisiert arbeitet, heißt es noch nicht, dass ausreichend Daten in hinreichender Qualität gesammelt und auch ausgewertet werden können, um mit künstlichen Intelligenzen in die Zukunft der Industrie voranzuschreiten.

Schlussendlich stehen viele Unternehmen auch vor der Herausforderung, dass neben den technischen Voraussetzungen die menschlichen Potenziale nicht ausreichend vorhanden sind. Das bedeutet, vielen fehlt es schlichtweg an genügend Fachkräften mit umfassendem Know-How, um KI zu implementieren und an die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens anzupassen.

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KI im Unternehmen

Anwendungsbereiche und Potenziale

Wenn wir untersuchen, welche Unternehmensbereiche am besten geeignet sind, um zukünftig künstliche Intelligenz zu implementieren, so wird deutlich, dass wir zukünftig ein breites Feld bedienen können. Absolute Spitzenreiter in der Analyse sind dabei die Bereiche Logistik, Produktion, Einkauf und Beschaffung, Service- und Kundendienst sowie die IT. Hier liegen die größten Potenziale für den KI Einsatz im Mittelstand verborgen. Dank künstlicher Intelligenz können in diesen Bereichen viele Prozesse optimiert werden. 


Sprechen wir von künstlicher Intelligenz im Unternehmen, so handelt es sich meist um eine der drei folgenden Arten der KI.

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Maschinennahe künstliche Intelligenz

Hierbei findet der KI-Einsatz direkt an einer Maschine, bspw. in der Produktion eines Unternehmens, statt. Durch Sensoren werden zum Beispiel Maschinendaten gesammelt. Durch maschinelle Lernverfahren können so unter anderem der Zustand einer Maschine beurteilt und Fehler schneller erkannt werden. Darüber hinaus kann maschinennahe KI auch als Grundlage für Assistenzsysteme für Bediener fungieren.

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Prozessnahe künstliche Intelligenz

Prozessnahe KI wertet verteilte Datenquellen aus und analysiert beispielsweise den Zustand einer gesamten Fertigungsanlage. Hier geht es also nicht mehr nur um eine einzelne Maschine, sondern um einen Zusammenschluss aus einzelnen Stationen eines Arbeitsprozesses. Im Bereich Smart Maintenance werden hier mittlerweile schon gute Fortschritte erzielt. Mit Hilfe von KI lassen sich z.B. Gesundheitsmonitoren für Fertigungsanlagen installieren. Diese liefern eine durchgängige Analyse von Maschinendaten und leiten daraus Statusberichte oder auch Handlungsempfehlungen ab. So wird unter anderem die Planbarkeit von Prozessen in der Wartung und Instandhaltung von Fertigungsanlagen verbessert.

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KI für die Supply Chain

Die dritte Art von KI im Unternehmenseinsatz beschäftigt sich mit der internen Wertschöpfungskette. Transaktionsdaten, Absätze und Liefertermine werden zum Beispiel durch die KI analysiert und durch die bereitgestellten Daten können bessere Prognosen erstellt werden. Die ganze Wertschöpfungskette kann im Umkehrschluss davon optimiert werden. So profitieren nicht nur das eigene Unternehmen, sondern auch die Zulieferer, Abnehmer und schlussendlich der Endverbraucher von der KI.

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KI im Unternehmenseinsatz - Von der Planung bis zur Umsetzung

Dr.-Ing. Sebastian Von Enzberg • dto Speaker für die Digitale Transformation • Fraunhofer IEM • Experte Künstliche Intelligenz

Sebastian von Enzberg

Senior Experte und Gruppenleiter Industrial Analytics

Sebastian von Enzberg ist als Senior Experte und Gruppenleiter Industrial Analytics bei Fraunhofer IEM tätig. Er fungiert außerdem als KI-Trainer im Kompetenzzentrum Digital in NRW. In dieser Funktion unterstützt er Unternehmen bei der Befähigung für den Einsatz von KI und Data Analytics. In unserem Webinar „KI im Unternehmenseinsatz“ hat er uns Einblicke gegeben, wie die ersten Schritte in Richtung KI im Unternehmen aussehen können.

Herr von Enzberg - wie kann ich als Unternehmen herausfinden, ob und in welchem Bereich KI in meinem Unternehmen eine Option ist?

SvE: „Wie bei jeder Implementierung von neuen Prozessen machen wir zunächst eine Potenzialanalyse. Nehmen wir als Beispiel die Umsetzung von KI bei BENTELER im Bereich Smart Maintenance: Zunächst haben wir ein Domänenverständnis aufgebaut. Das heißt, wir haben uns angeschaut, wie die Maschinen funktionieren, wie sie in einer Fertigungsanlage untereinander kommunizieren und welche Abhängigkeiten bestehen. Wir haben untersucht, ob es Zusammenhänge gibt, die durch KI abgebildet werden können. Welche Fehler können zum Beispiel vermieden werden, wenn wir durch künstliche Intelligenz rechtzeitig Prozessstörungen kommunizieren können? Im konkreten Fall von BENTELER ging es darum, durch die Vorhersage von Stromspitzen am Motor Ausfälle des Schrottbandes zu vermeiden.

Allgemein heißt das, das Domänenverständnis Ihrer eigenen Unternehmensbereiche strukturiert aufzunehmen und zu schauen, in welchem Bereich künstliche Intelligenz tatsächlich hilfreich sein kann.“

Was passiert nach der ersten Einschätzung?

SvE: „Haben Sie einen Bereich gefunden, in dem KI für Sie in Frage kommt, geht es darum, eine Dateninventur, bspw. mit einer Datenlandkarte durchzuführen. Welche Daten sind bereits in Ihrem Unternehmen vorhanden? Haben Sie bereits eine geeignete Dateninfrastruktur, um die Grundlagen für maschinelles Lernen bereitzustellen? Falls nicht, haben Sie die Möglichkeit, diese zu entwerfen und selbst aufzubauen?

Maschinelles Lernen kann nur auf Basis der Auswertung von genügend, qualitativ hochwertigem, Datenmaterial stattfinden. Hinzu kommt, dass Sie eine globale Analyse von Unternehmensprozessen, Benutzerschnittstellen, IT-Systemen und Produktionsressourcen brauchen, um die KI erfolgreich zu implementieren. Die KI, also das Maschinelle Lernen, wird dann umgesetzt durch die Analyse all dieser Prozesse, dem Einsatz eines individuellen Modells X mit den Unternehmensdaten und der anschließenden Überprüfung dieses Modells.“

Dies klingt nach sehr vielseitigen Anforderungen - können Unternehmen das alleine überhaupt leisten?

SvE: „In der Tat kann es schwierig sein, all das aus eigener Kraft umzusetzen. Vielen Unternehmen fehlt es bislang noch an genügend Fachkräften, die auf den Einsatz von KI und Data Analytics spezialisiert sind. Hinzu kommt, dass es keine allgemein gültigen KI-Systeme gibt.

Eine künstliche Intelligenz kann so individuell sein wie das Unternehmen, in dem sie eingesetzt werden soll. In diesem Fall gibt es aber immer die Möglichkeit, sich Experten von außen in das eigene Unternehmen zu holen. Vertrauen Sie auf die Expertise von Spezialisten im Bereich KI und digitale Transformation. Das Kompetenzzentrum Digital in NRW ist hierbei zum Beispiel ein guter Ansprechpartner. Hier finden Sie die Experten, die Sie brauchen, um die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen voranzutreiben.“

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Sie wollen mehr über Data Analytics und KI lernen?

 Wir bieten aktuell eine Schulungsreihe zum Thema „Industrial Data Analytics” an. Hier bekommen Sie Tipps für die praktische Umsetzung und Expertenwissen aus erster Hand.

Weitere Infos finden Sie unter www.iem.fraunhofer.de/academy

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