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Zusammenarbeit führt zum Erfolg in der digitalen Transformation – Unternehmensübergreifende Arbeitskreise

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Zusammenarbeit führt zum Erfolg in der digitalen Transformation

Unternehmensübergreifende Arbeitskreise

Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor verschiedene Herausforderungen wie die Umsetzung von Losgröße 1 oder die zunehmenden Forderungen der Kunden hinsichtlich datenbasierter Services.

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Ausgangssituation und Herausforderung

Bei näherer Betrachtung der Herausforderungen einzelner Unternehmen wird deutlich: obwohl sich die Unternehmen in ihrer Branche, ihren Produkten sowie Prozessen individuell unterscheiden, so stehen sie hinsichtlich der digitalen Transformation doch stets vor ähnlichen Problemstellungen. Dies bietet enormes Potential, die Erfahrungen und Ideen einzelner Unternehmen zusammenzuführen. Durch eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit von nicht konkurrierenden Unternehmen können diese gegenseitige von ihren Kompetenzen profitieren und sich zum Erfolg verhelfen. Dabei sind Methoden erforderlich, die zum einen zu generischen Lösungswegen der digitalen Transformation führen und zum anderen jedem Unternehmen die Möglichkeit bieten, diesen Weg individuell für sich auszugestalten.

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Vorgehensweise und Lösung

Ein Ansatz, der die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit fördert, stellen sog. Arbeitskreise dar. Zu verschiedenen Zielstellungen der digitalen Transformation kommen interessierte Unternehmen über einen definierten Zeitraum in einem exklusiven Projektteam zusammen. So wurde bspw. vom Fraunhofer IEM im Kontext der Digitalisierung der Arbeitswelt ein unternehmensübergreifender Arbeitskreis mit den Unternehmen Miele, GEA und Hettich zur Erarbeitung einer Roadmap „Arbeit 4.0“ initiiert. Ziel war die Identifikation von Handlungsfeldern zur Strukturierung des Themenfeldes Arbeit 4.0 und die Festlegung erster unternehmensindividueller Maßnahmen und Umsetzungsschritte. In gemeinsamen Workshops wurden für die Unternehmen 40 nutzenversprechende Arbeit-4.0-Anwendungsszenarien identifiziert und aufbereitet. Die individuellen Auswirkungen dieser digitalen Lösungen für die Arbeitswelt wurden mit Hilfe einer einheitlichen Arbeit-4.0-Canvas im Spannungsfeld Mensch-Organisation-Technik ermittelt und im Arbeitskreis diskutiert. Auf Grundlage dessen, konnten gemeinsam 16 allgemeingültige Handlungsfelder identifiziert werden, in denen der digitale Wandel der Arbeitswelt gestaltet werden kann. Dabei waren für jedes der teilnehmenden Unternehmen verschiedene Handlungsfelder von Relevanz. Für diese sind schließlich individuelle Maßnahmen in einer Arbeit-4.0-Roadmap erarbeitet worden.

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Auch im Rahmen von Forschungsprojekten führt das Konzept der unternehmensübergreifenden Arbeitskreise zum Erfolg. In dem Verbundprojekt SORISMA – Soziotechnisches Risikomanagement zur Einführung von Industrie 4.0 werden bspw. quartalsweise mit allen beteiligten Unternehmen sog. Industriekreise durchgeführt. Hierbei werden zunächst über Impulsvorträge von Experten sowie dem Erfahrungsaustausch im Konsortium allgemeingültige Ergebnisse erzeugt. Anschließend werde diese mittels einheitlicher Methoden individuell ausgeprägt. So wurden z.B. Auswirkungen von Industrie 4.0 auf den Menschen mit Hilfe eines Impulses durch einen Vertreter der IG Metall und dem anschließenden Erfahrungsaustausch in einer MindMap gesammelt. Diese wurden anschließend mittels einer einheitlichen Canvas und Leitfragen individuell in den Unternehmen untersucht und anschließend im Industriekreis verglichen und diskutiert.

Zusammenfassend bietet das Format der unternehmensübergreifenden Arbeitskreise die Möglichkeit, gemeinsam ähnliche Problemstellungen der digitalen Transformation zu lösen. Dabei kann durch die individuellen Erfahrungen und Ideen der teilnehmenden Unternehmen der eigene Horizont erweitert und verschiedene Lösungswege ergründet werden.

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Vertrauensvoller Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen

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Ausgleich fehlender Kompetenzen durch Kooperationen

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Impulse für neue Lösungswege der digitalen Transformation

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Erzeugung allgemeingültiger Ergebnisse bei gleichzeitig individueller Möglichkeit der Ausgestaltung

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Methodische Unterstützung der Problemlösung

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Daniela Hobscheidt dto

Daniela Hobscheidt

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Smart City: Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Stadt

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Smart City: Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Stadt

Unter dem Schlagwort „Smart City“ ist die digitale Transformation im städtischen Raum mittlerweile angekommen. Durch die systematische Nutzung von Technologien möchten Stadtplaner und städtische Entscheidungsträger den Herausforderungen der fortschreitenden Urbanisierung begegnen. Beispiele für diese Herausforderungen sind überlastete Infrastrukturen, wachsende Kriminalität oder Wohnungsmangel. Auch das Erreichen von Umweltzielen steht im Fokus einer intelligenten Stadt. Eine Stadt wird nur dann intelligent, wenn Technologie eingesetzt wird, um die Lebensqualität aller Anspruchsgruppen zu verbessern. Bei der Umsetzung von Smart City Aktivitäten stehen die Akteure derzeit noch vor einer Vielzahl an Herausforderungen.

Herausforderungen bei der Umsetzung von Smart City Projekten

Barrieren bei Smart City Projekten können ganz unterschiedlicher Natur sein: neue Prozesse können durch politische Rahmenbedingungen, durch Akzeptanzprobleme innerhalb der Gesellschaft oder auch durch mangelnde Erfahrungswerte und technologische Reife ausgebremst werden. Zudem stellen fehlende Standards, Fachkräfte und Finanzierungsmöglichkeiten Städte und Kommunen vor große Herausforderungen bei der Umsetzung von Smart City Projekten. Wie viele Digitalisierungsbereiche, ist auch eine Smart City geprägt von volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Rahmenbedingungen.

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Wie können Stadtplaner und städtische Entscheidungsträger diese bewältigen?

Bei der Umsetzung von Digitalisierungsaktivitäten innerhalb einer Stadtgesellschaft sind zwei Herangehensweisen wichtig sein, um möglichen Barrieren vorzubeugen:

1. Ganzheitlich denken
Um in einer intelligenten Stadt Akzeptanzprobleme zu vermeiden, wirtschaftliche Rentabilität sicherzustellen und neue Möglichkeiten für Synergien zu nutzen, ist es wichtig die Wege zu einer Smart City ganzheitlich zu denken. Eine Stadt ist ein vielseitiges Ökosystem mit Leistungsdimensionen in vielen Bereichen, wie Mobilität, Wirtschaft oder Umwelt. Eine gute Ausgangsbasis für den Aufbruch ins digitale Zeitalter einer Stadt ist eine ganzheitlich betrachtete digitale Agenda. Hierbei sollten alle Anspruchsgruppen berücksichtigt werden. Ergebnis der Agenda sollten gesetzte und priorisierte Ziele sowie die Definition von Verantwortlichkeiten sein.

2. Zukunftsoffen sein
Dynamische und komplexe Entwicklungen fordern zukunftsoffenes und adaptives Denken. Entsprechende Anwendungsfälle müssen technologieoffen, nutzenorientiert und auf Basis konkreter Anforderungen umgesetzt werden. Das gilt besonders im Rahmen einer Stadtgesellschaft. Da eine Vielzahl an Technologien im Smart City Kontext derzeit noch einen geringen Reifegrad besitzen und Erfahrungswerte gering sind, sind zukunftsoffene Lösungen und Schnittstellen wichtig. Nur so können Städte flexibel auf Veränderungen reagieren und schränken sich in ihren Entscheidungen nicht ein.

Smart City: Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Stadt
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Magdalena Förster Autorin dto

Magdalena Förster

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Leistungen - digital company

Die digitale Transformation im urbanen Raum

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Die digitale Transformation im urbanen Raum

am Beispiel der „Digitalen Heimat PB“

Mit der Stadt Paderborn als Leitkommune wird Ostwestfalen-Lippe (OWL) die erste digitale Modellregion in Nordrhein-Westfalen. Durch das frühe Engagement im Bereich der Digitalisierung wird Paderborn als Pionier in OWL angesehen und erreichte so auch 2017 den dritten Platz beim BITKOM-Wettbewerb »Digitale Stadt«.

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Ausgangssituation und Herausforderung

Durch die anschließende Etablierung einer Stabsstelle Digitalisierung und der Marke „Digitale Heimat PB“ wird die digitale Transformation der Stadt intensiv vorangetrieben. So soll die Lebensqualität der Bürger*innen weiter gesteigert werden. Die Stabsstelle setzte dabei auf bereits erarbeiteten Konzepten auf, welche u.a. im Rahmen des BITKOM-Wettbewerbs entstanden sind. Diese Konzepte galt es in der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IEM anzupassen und weiterzuentwickeln, mit dem Ziel eine Leitlinie für die digitale Transformation der Stadt Paderborn zu erarbeiten.

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Vorgehensweise und Lösung

Ausgangsbasis für die Leitlinie war eine ausführliche Bestandsaufnahme bisheriger Digitalisierungsprojekte und aktivitäten. Im Rahmen einer Workshop-Serie mit der Stabsstelle Digitalisierung wurden aktuelle Projekte mit den Leistungs- und Lebensbereichen der Stadt abgeglichen. Aufbauend auf bestehenden Strukturen wurde ein neuer Strukturierungsrahmen für die Stadt Paderborn entwickelt. Die Lebensbereiche Mobilität, Bildung, Umwelt, Gesundheit, zivile Sicherheit und Gesellschaftliches Zusammenleben bilden das neue Rahmenwerk für zukünftige Projekte. Ziel der Stadt ist es, Aktivitäten in diesen Lebensbereichen zu initiieren und zu bündeln, um sowohl ökonomisch, ökologisch als auch sozial nachhaltige Mehrwerte zu generieren.

Digitale Transformation im urbanen Raum_Lebensbereiche
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Um die neustrukturierten Lebensbereiche mit Zielen und Visionen zu füllen wurden entsprechende Stakeholder der Stadtgesellschaft interviewt. Damit konnte sichergestellt werden, dass die Leitlinien ein gemeinsames Grundverständnis aller Beteiligten wiederspiegeln. Außerdem wurden so das Wissen und die Ideen aller Akteure gebündelt und in Form von Zielbildern und Visionen für die einzelnen Lebensbereiche festgehalten. So ist ein Handlungsleitfaden in Form einer digitalen Leitlinie für die zukünftigen Aktivitäten der „Digitalen Heimat PB“ entstanden. Um diese Aktivitäten auch strukturiert umsetzen zu können, ist im Rahmen der Leitlinie ein Operationalisierungsrahmen erarbeitet worden, welcher sowohl das Finanzierungskonzept als auch die Governance-Struktur und die Bürgerpartizipation definiert.

Parallel dazu wurde eine klare Positionierung, Ausrichtung und eindeutige Verantwortungsbereiche für die Stabsstelle erarbeitet. Durch eine klare Aufgabendefinition und Einordnung in der Governance-Struktur im Kontext der „Digitalen Heimat PB“ positioniert sich die Stabsstelle nun als zentraler Ansprechpartner für interne und externe Anfragen zum Thema Digitalisierung der Stadt Paderborn.

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Strategische Leitlinien für zukünftige Aktivitäten, Commitment beteiligter Akteure

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„Die Digitalisierung in Kommunen ist ein sehr komplexer Prozess. Besonders wertvoll in der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IEM war für uns daher der fokussierte Blick von außen, das sehr strukturierte Vorgehen und die hohe, fachliche Expertise des Instituts mit auch wirtschaftsgeprägtem Hintergrund.“

Christiane Boschin-Heinz

CDO

Stadt Paderborn

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Eingesetzte Methoden
und Werkzeuge

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Workshops

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Interviews

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Magdalena Förster Autorin dto

Magdalena Förster

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Entwicklung einer passgenauen Digitalisierungsstrategie

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Entwicklung einer passgenauen Digitalisierungsstrategie

zur erfolgreichen Ausgestaltung der digitalen Transformation bei Schmitz Cargobull

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Ausgangssituation und Herausforderung

Die voranschreitende Digitalisierung induziert mit der zunehmenden technologischen Entwicklung einen fundamentalen Wandel in verschiedenen Branchen der Wirtschaft. Die Auswirkungen dieses Wandels auf die Unternehmen sind dabei umfassend und vielschichtig, wodurch das strategische Management von Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt wird. Die mit der Digitalisierung einhergehenden Herausforderungen liegen dabei weniger auf der Realisierung von einzelnen technischen Möglichkeiten. Vielmehr sind Unternehmen dazu aufgefordert, neue Erfolgspotentiale im Zuge der digitalen Transformation zu erschließen, die zu einer nachhaltigen und gewinnbringenden Wettbewerbspositionierung führen. Erfolgspotentiale beschreiben unternehmensindividuelle sowie markt- und produktspezifische Voraussetzung für zukünftige Erfolgsmöglichkeiten, wie z. B. die digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen eines Unternehmens. Zur strategischen und ganzheitlichen Planung sowie Steuerung aller dafür notwendigen Digitalisierungsaktivitäten bedarf es einer unternehmensindividuellen Digitalisierungsstrategie.

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Vorgehensweise und Lösung

Zur erfolgreichen Gestaltung der digitalen Transformation entwickelte Schmitz Cargobull gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM eine passgenaue Digitalisierungsstrategie für die gesamte interne Wertschöpfungskette – von der Produktentwicklung bis zur Rechnungsstellung. Die Grundlage dafür war eine umfangreiche Standortbestimmung, die den digitalen Reifegrad aller Unternehmensbereiche ermittelte und Potentiale der Digitalisierung aufzeigte. Darauf aufbauend wurden im Rahmen von Strategietagen im Führungskreis (sog. Management-Circle) die notwendige Transparenz und das Commitment für die gesamten Digitalisierungsaktivitäten geschaffen, wie z. B. die Planung und Durchführung von Pilotprojekten sowie die Einbindung der Aktivitäten in das Business Process Managements. Dies war die Voraussetzung für die Entwicklung von digitalen Zielbildern in den Organisationseinheiten.

Entwicklung einer passgenauen Digitalisierungsstrategie
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Diese Zielbilder zeigen, wie die einzelnen Organisationseinheiten in Zukunft organisiert sein sollen und welche Leistungen mithilfe der Digitalisierung neu angeboten werden können. Aus den digitalen Zielbildern der Organisationseinheiten entstand schließlich ein unternehmensweites digitales Gesamtbild, das als Leitlinie für die Ausrichtung sämtlicher Digitalisierungsaktivitäten dient. Begleitet wurde die Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie durch ein umfangreiches Change Management, im Rahmen dessen Mitarbeitende, Betriebsrat, Gewerkschaft und Aufsichtsrat aktiv in Diskussionen rund um das Thema Digitalisierung einbezogen wurden. Die Operationalisierung der Digitalisierungsstrategie in Form von konkreten Umsetzungsprojekten erfolgt anhand einer eigens entwickelten Roadmap.

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Analysierte Ausgangssituation hinsichtlich der digitalen Reife im Unternehmen im Rahmen einer Standortbestimmung

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Entwickelte digitale Zielbilder im Unternehmen

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Passgenaue Digitalisierungsstrategie zur Zielbilderreichung unter Einbezug eines umfassenden Change Managements

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Passgenaue Digitalisierungsstrategie zur Zielbilderreichung unter Einbezug eines umfassenden Change Managements

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Stationen bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie bei Schmitz Cargobull

Entwicklung einer passgenauen Digitalisierungsstrategie zur erfolgreichen Ausgestaltung der digitalen Transformation

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Christian Kuerpick Autor dto

Christian Kürpick

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André Lipsmeier

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Makeathon – Innovationen durch digitale Teamarbeit

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Makeathon – Innovationen durch digitale Teamarbeit

Heute mehr denn je gilt es, Innovationen voranzutreiben und mutig in die Zukunft zu blicken. Die weltweite Covid 19 - Pandemie stellt nicht nur im persönlichen Bereich alle auf die Probe, sondern stellt auch Arbeit 4.0 und die Industrie vor neue Herausforderungen. Im Rahmen unserer Webinarreihe zum Thema Digitale Transformation gab es spannende Einblicke in die Zukunft der Zusammenarbeit.

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Was ist überhaupt ein Makeathon?

Bevor wir richtig starten, klären wir doch zunächst einmal den Begriff. Bei einem Makeathon handelt es sich um ein Event, das gemeinsam mit Mitarbeitern, Kunden, Innovationsinteressierten, Experten, jungen Talenten und Coaches durchgeführt werden kann.

Dieses Event ist mit einem Ideenwettbewerb verknüpft. Es gibt in der Regel einen Wettbewerb, der sich in eine oder mehr Challenges aufgliedert, die von interdisziplinären und diversen Teams aus der Teilnehmerschaft bearbeitet werden. Innerhalb von 1 bis 5 Tagen werden Agilität und Innovationsgeist geweckt und mit der Auslobung eines Preises letztendlich belohnt.

In der Vergangenheit haben solche Veranstaltungen überwiegend offline stattgefunden. Die Teilnehmer sind sich in unserer realen Welt begegnet und haben physisch anwesend in Teams zusammengearbeitet. Heutzutage – nicht zuletzt auf Grund von Corona – werden solche Ideenwettbewerbe ebenfalls digital umgesetzt.

Die Devise lautet in beiden Fällen:

Brechen Sie interne Strukturen auf und starten Sie mit den kreativsten Köpfen aus unterschiedlichsten Bereichen einen Wettbewerb um die beste Innovation Ihrer Branche!

Makeathon als Werkzeug der Digitalen Transformation

Im Rahmen der Digitalen Transformation kann ein Makeathon vor allem dazu beitragen, neue Ideen im Rahmen eines Wettbewerbs zu fördern. Er trägt maßgeblich zur Kreation einer digitalen Kultur bei und vermittelt allen Teilnehmern wertvolle Erfahrungen im Bereich agiles Arbeiten, nicht zuletzt und vor allem auch in digitalen Räumen.

Darüber hinaus bietet sich durch einen Makeathon eine einzigartige Möglichkeit, alle Mitarbeiter, Kunden und Interessierte zusammen zu bringen. Maßnahmen wie solche interaktiven Ideen-wettbewerbe fördern nicht nur die Akzeptanz von Digitalisierungsprozessen, sondern wecken auch Neugierde und stärken die Motivation, Teil der Reise in die Zukunft eines Unternehmens zu sein.

Außerdem können Ideenwettbewerbe wie ein Makeathon Pilotprojekte ins Rollen bringen und digitale Zielbilder für die Zukunft bereitstellen.

Kulturwandel durch Makeathons und Co.

Sie sind noch auf der Suche nach konkreten Vorteilen eines Makeathons? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen. Nicht nur, dass innerhalb von kurzer Zeit Ideen gefunden, umgesetzt und in der Gruppe der Teilnehmer validiert werden können, manchmal kommen richtige Schätze zum Vorschein. Denken Sie zum Beispiel an Dienste wie Uber, oder Lieferando.

Solche Projekte können ganze Branchen nachhaltig verändern und neugestalten. Natürlich ist das Endergebnis eines Makeathons immer abhängig von dem jeweilig gesetzten Fokus und der Aufgabenstellung im Wettbewerb, unabhängig davon profitieren Sie aber noch von den folgenden fünf Punkten:

1. Förderung der Innovationskultur – Durch einen offenen und barrierefreien Ideenwettbewerb sprechen Sie allen Teilnehmern nicht nur Mut zu, sondern Sie fördern auch kreatives Denken und die Entwicklung von Konzepten „out-of-the-box“

2. Teambuilding – Während eines Makeathons finden die verschiedensten Charaktere aus unterschiedlichen Firmenbereichen zusammen und entwickeln gemeinsam neue Projektideen. Der Student arbeitet mit einem festen Mitarbeiter, mit einem Kunden, dem CEO und externen Teilnehmern zusammen – seien Sie sicher, dass so brandneue Synergien und eine ganz besondere Gruppendynamik entstehen

3. Agilität – Agilität ist ein Arbeitskonzept auf dem Vormarsch und am einfachsten wird dieses Konzept gelernt, wenn Sie es erleben. Durch einen Makeathon haben Ihre Mitarbeiter die Chance Agilität direkt umzusetzen und so vielleicht auch im Arbeitsalltag den Schrecken vor dieser neuen Art der Arbeit zu verlieren

4. Talent Scouting – Wie können Sie wohl besser die Talente und Potenziale Ihrer jungen Mitarbeiter entdecken und fördern, als wenn Sie direkt mit Ihnen zusammenarbeiten und sie hautnah erleben? Im normalen Arbeitsalltag werden Sie sich auf einer ganz anderen Ebene begegnen und wahrscheinlich nicht die Augen dafür öffnen können, anders bei einem Makeathon!

5. Digitalisierung vorantreiben – Die Digitalisierung schreibt in jedem Unternehmen ihre eigene Geschichte und ist abhängig von der Teilnahme und Bereitschaft aller, die in diesem Unternehmen tätig sind. Sie verlangt individuelle Strategien, die maßgeschneidert sind – während einem Makeathon haben Sie die Chance viele Kapitel für Ihre Digitalisierungs-Geschichte zu schreiben und das gemeinsam mit allen, die daran beteiligt sind

Tolle Ergebnisse setzen gute Rahmenbedingungen voraus

Ein Makeathon ist nicht in erster Linie ein Event, bei dem Ihre Mitarbeiter einfach mal Spaß an der Ideation und Kreation neuer Produkte oder Konzepte haben sollen. Idealerweise finden Sie echte Lösungen für aktuelle Probleme und Herausforderungen Ihrer Branche. Um diese Lösungen zu finden ist es wichtig, dass Sie den richtigen Rahmen für die Veranstaltung setzen.

Überlegen Sie sich dazu, was inhaltlich behandelt werden soll. Welche Branche nehmen Sie ins Visier? Legen Sie fest, aus welchem Kreis die Teilnehmer kommen sollen. Darüber hinaus müssen Sie auch entscheiden, in welcher Form Sie das Event planen wollen. Wie eingangs schon erwähnt gibt es die Möglichkeit mit physischer Anwesenheit zu arbeiten, gängiger heutzutage ist aber die digitale Zusammenarbeit. All diese Punkte sind wichtig, damit ein Makeathon wahrhaftige Innovationen vorantreiben kann.

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Von der Theorie zur Praxis – Makeathon #horizonteowl


Wie kann so ein Makeathon konkret aussehen? Wir geben Ihnen einen kurzen Einblick in den Ideenwettbewerb von It’s OWL – Horizonte nach Corona. Sie sehen es schon an dem Titel, inhaltlich wurde nach neuen Konzepten gesucht, wie es in der Wirtschaft und Industrie nach der Corona-Pandemie weitergehen kann.

An dem Makeathon nahmen 18 Unternehmen mit insgesamt 205 Teilnehmern teil. Diese Teilnehmer wurden in 34 Teams aufgeteilt und mussten jeweils eine Challenge aus den Bereichen

  • Markt- und Kundenbedürfnisse
  • Veränderung der Wertschöpfung
  • Veränderung der Arbeit

meistern. Jedes Unternehmen, das beim Makeathon teilgenommen hat, durfte eigene Challenges vorschlagen. Die Teilnehmer aus den einzelnen Gruppen kannten sich untereinander nicht und arbeiteten digital zusammen. Fünf Tage Zeit, ein Zwischenpitch und schlussendlich die Präsentation der Projekte und fertig war der Makeathon!

Ausgelobt wurde ein Preisgeld zur Umsetzung des Gewinnerprojektes von 1 Million Euro. Eine ordentliche Portion Motivation für alle Teilnehmer, in kurzer Zeit zukunftsweisende Projekte zu entwickeln.

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Wie haben Teilnehmer des OWL Makeathons Horizonte nach Corona diese Art von Zusammenarbeit erlebt?

Im Rahmen unserer Webinarreihe zum Thema Digitale Transformation durften wir mehrere Teilnehmer des Makeathons nach Ihren Erfahrungen und Eindrücken befragen. Zu Gast in unserer Diskussionsrunde waren:

Laban Asmar S dto

Laban Asmar

Mit-Organisator des it’s OWL Makeathon und Mitarbeiter des Fraunhofer IEM

Interviewpartner Michael Bansmann

Michael Bansmann

Challenge Owner der Firma Miele

Interviewpartner Kevin Freise

Kevin Freise

Challenge Owner der Firma Unchained Robotics

Interviewpartner Caroline Junker

Caroline Junker

Teilnehmerin und Mitglied des Siegerteams des Makeathons

Herr Asmar, wenn Sie den Makeathon rekapitulieren lassen, was haben Sie mitgenommen?

Laban Asmar: Beim it’s OWL Makeathon hat sich wieder einmal bestätigt, was wir alles auf diesem Wege erreichen können. Wir konnten einen enormen Gruppenzusammenhalt und einen ganz besonderen Spirit wahrnehmen. Die Gruppendynamik war einfach nur fantastisch. Insgesamt haben die verschiedenen Teilnehmer untereinander unfassbar produktiv und auf Augenhöhe miteinander gearbeitet, obgleich die Aufgabenverteilung und ein gutes Zeitmanagement eine große Rolle gespielt haben. Aber auch obwohl dieser Makeathon digital stattgefunden hat, haben die psychologischen Effekte von Teambuilding genauso, wenn nicht sogar noch besser funktioniert. Durch die virtuelle Zusammenarbeit wurden offensichtlich noch mehr Berührungsängste abgebaut. Alles in allem einfach eine wahnsinnig inspirierende Veranstaltung.

Frau Junker, Sie als Mitglied des Siegerteams – was war neben dem Sieg Ihr persönliches Highlight?

Carolin Junker: Ganz klar die Zusammenarbeit im Team. Wir hatten einfach wahnsinnig spannende Diskussionen und eine sehr gut funktionierende Gruppendynamik. Das heißt nicht, dass es nicht hier und da auch etwas stressig war, aber es hat einfach sehr viel Spaß gemacht. Dank unseres Gewinns geht unser Projekt auch in die nächste Runde und wir beschäftigen uns derzeit mit einem Förderungsantrag. Es ist toll zu sehen, dass man im Anschluss an den Makeathon wirklich etwas  umsetzen kann.

Als Challenge Owner, was nehmen Sie aus dem Makeathon mit Herr Freise?

Kevin Freise: Man merkt einfach wieder, wie eingefahren man in seinem Arbeitsalltag doch ist. Wenn man so wie ich speziell an technischen Sachen arbeitet, denkt man an viele anderen Ansätze gar nicht. Man trägt Scheuklappen und fokussiert sich nur auf seinen eigenen Fachbereich. Ich konnte teilweise wirkliche Aha-Momente für mich mitnehmen. Wenn die Teams ihre Ergebnisse zu unserer Challenge vorgetragen haben dachte ich nur zwischendurch – „dass ich da nicht selbst draufgekommen bin“. Es war einfach wirklich spannend, live mitzuerleben, was passiert, wenn diverse Teams an Problemen arbeiten und wirklich Thinking out-of-the-box praktizieren.

Und zu guter Letzt Herr Bansmann, was war Ihre wichtigste Erkenntnis nach dem Makeathon?

Michael Bansmann: Ganz einfach was für gute Ideen in so kurzer Zeit ans Licht kommen, wenn man interdisziplinären Teams eine Aufgabe, Motivation und vor allem Zeit und Raum gibt, um kreativ zu werden. Wir reden von wenigen Tagen, an denen wir wirklich enorme Ergebnisse betrachten durften. Im Tagesgeschäft eines Unternehmens ist das teilweise schwer möglich, es lohnt sich also allemal solche Veranstaltungen durchzuführen, wenn wir in puncto Innovationen und Digitaler Transformation gerade in der heutigen Zeit etwas ins Rollen bringen wollen.

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Makeathon - das Wettbewerbsevent für smarte Ideen

Sie haben Interesse daran, auch in Ihrem Unternehmen einen Makeathon zu realisieren?

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir unterstützen Sie gerne.  Sprechen Sie uns direkt an.

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Die Risiken der digitalen Transformation erfolgreich meistern

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Die Risiken der digitalen Transformation erfolgreich meistern

Die digitale Transformation bringt für Unternehmen neben zahlreichen Chancen auch diverse Risiken mit sich. Denn selbst bei einer reibungslosen technischen Implementierung digitaler Lösungen, hängt der Erfolg der Einführung von vielen weiteren Faktoren ab: betroffene Prozesse müssen angepasst werden, die Mitarbeiter müssen geschult werden und die Akzeptanz der Belegschaft muss gewonnen werden. Durch die Vielzahl und die Wechselwirkungen dieser Faktoren entstehen schwer abschätzbare Risiken. Ein im Unternehmen integrierter Risikomanagementprozess – bestehend aus der Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken – kann gewährleisten, dass relevante Risiken frühzeitig aufgedeckt und durch geeignete Maßnahmen beherrschbar gemacht werden. Derzeit wird das Risikomanagement in vielen Unternehmen jedoch ausschließlich aus einzelnen Sichten bzw. Abteilungen wie dem Finanzcontrolling umgesetzt. Insbesondere fehlt bisher die ganzheitliche, soziotechnische Betrachtung des Risikomanagements unter Berücksichtigung der drei Dimensionen Mensch, Organisation und Technologie.

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Verbesserte Möglichkeiten des Risikomanagements durch die digitale Transformation

Die Bedeutung des Risikomanagements als unterstützendes Werkzeug für Unternehmen wird noch dadurch verstärkt, dass neue Technologien auch Verbesserungen des Risikomanagements ermöglichen. Immer größere verfügbare Datenmengen sowie neue Datenanalyseverfahren helfen bspw. dabei, Muster zu erkennen und immer bessere Risikomodelle aufzustellen. Für einen erfolgreichen Einsatz des Risikomanagements bei der Gestaltung der digitalen Transformation müssen Unternehmen jedoch die beiden im Folgenden beschriebenen Voraussetzungen erfüllen.

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  1. Eine umfassende, ganzheitliche Risikoidentifikation sicherstellen: Die Phase der Risikoidentifikation ist mit großen Herausforderungen bezüglich der Informationsbeschaffung verbunden. So müssen unterschiedliche Arten von Risiken wie technische, organisatorische und mitarbeiterbezogene Risiken gleichermaßen erkannt werden. Gleichzeitig ist diese Phase essentiell für den weiteren Prozess, da nur identifizierte Risiken gemanagt werden können. Hier hat das Fraunhofer IEM eigens Methoden entwickelt, um diesen Prozessschritt zu unterstützen.

  2. Das Risikomanagement als Werkzeug bei der Strategieentwicklung etablieren: Die Erfahrung des Fraunhofer IEM zeigt, dass sich für Unternehmen die Erarbeitung einer eigenen Digitalisierungsstrategie empfiehlt. Das Risikomanagement kann bei der Formulierung mitwirken, indem strategische Ziele aus einer risikoorientierten Sicht bewertet werden. Hierzu muss sich die Rolle des Risikomanagements in Unternehmen jedoch verändern: statt einer reinen Dokumentations- und Aufsichtsfunktion müssen beratende und steuernde Aufgaben des Risikomanagements stärker betont werden.

 

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Stefan Gabriel

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Mitarbeiterpartizipation als Erfolgsfaktor bei der Digitalen Transformation

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Mitarbeiterpartizipation als Erfolgsfaktor bei der Digitalen Transformation

Die Gestaltung der Digitalen Transformation beschränkt sich nicht ausschließlich auf die Einführung neuer Technologien, sondern hat zudem große Auswirkungen auf die Mitarbeiter und die gesamte Unternehmensorganisation. Bestehende Prozesse sowie Strukturen müssen angepasst werden, bei Arbeitnehmern verändern sich Aufgaben sowie Anforderungen an die Kompetenzen.

Warum ist die Beteiligung der Mitarbeiter so wichtig?

Diese vielfältigen Veränderungen sind für Unternehmen jedoch auch mit einer hohen Unsicherheit verbunden. Eine beispielhafte Investition in ein intelligentes Montage-Assistenzsystem in der Produktion zahlt sich nur aus, wenn sich das Assistenzsystem auch gut in die Arbeitsabläufe der Mitarbeitenden einfügt und von diesen akzeptiert wird. Diese Akzeptanz ist jedoch nicht immer gegeben, weil mit der Einführung digitaler Lösungen auch Ängste verbunden sein können. Beispielsweise kann bei älteren Mitarbeitern Angst entstehen, mit neuen Technologien nicht zurecht zu kommen oder langfristig sogar von ihnen ersetzt werden. Eine Beteiligung der Mitarbeiter bei der Gestaltung der Digitalen Transformation ist deshalb unbedingt erforderlich, um digitale Lösungen an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anzupassen, den Nutzen der Veränderungen zu kommunizieren und Bedenken der Mitarbeiter zu minimieren.

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Welche Möglichkeiten haben Unternehmen zur Einbeziehung der Mitarbeiter?

Unternehmen können ihre Mitarbeiter auf verschiedene Art und Weise in ihren Transformationsprozess einbeziehen. In einem ersten Schritt kann die gemeinsame Formulierung einer digitalen Vision dazu beitragen, die Mitarbeiter „abzuholen“ und ein konkretes Zukunftsbild des Unternehmens als Orientierung für die Mitarbeiter zu schaffen. Pilotprojekte können genutzt werden, um zunächst einzelne Mitarbeiter bei der Einführung neuer Lösungen einzubeziehen und diese zu erproben. Die Erkenntnisse können später für eine unternehmensweite Umsetzung genutzt werden. Darüber hinaus kann die Erarbeitung von Demonstratoren dazu beitragen, Auswirkungen greifbarer zu machen, Vorteile für die Beschäftigten aufzuzeigen und Feedback für das weitere Vorgehen einzuholen. Die Erfahrungen des Fraunhofer IEM zeigen, dass bei allen diesen Maßnahmen die Einbeziehung von Gremien der betrieblichen Mitbestimmung wesentlich ist, um alle Mitarbeiter zu erreichen und erfolgreich zu sensibilisieren.

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Worauf sollten Unternehmen unbedingt achten?

Egal ob es um die Formulierung einer digitalen Vision, die Umsetzung eines Pilotprojekts oder die Erprobung eines Demonstrators geht – zwei grundlegende Regeln sollten Unternehmen im Transformationsprozess unbedingt berücksichtigen:

  • Offene und transparente Kommunikation: Geplante Veränderungen sollten so frühzeitig wie möglich kommuniziert werden. So kann der Eindruck vermieden werden, dass „hinter dem Rücken der Mitarbeiter“ Veränderungen geplant sind, die zum Nachteil der Beschäftigten sind. Stattdessen soll der Mehrwert der Digitalen Transformation so klar wie möglich aufgezeigt werden.

  • Bedürfnisse der Beschäftigten berücksichtigen: Um zu wissen, wo „der Schuh drückt“, müssen stets auch die Anforderungen der Mitarbeiter erfasst werden. Eine Erhebung dieser Anforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter kann bspw. in Form von Umfragen, Interviews oder Workshops geschehen.

Beherzigen Unternehmen diese Maßnahmen und Regeln innerhalb des Transformationsprozesses, können Sie durch eine konsequente Einbeziehung der Mitarbeiter frühzeitig Stolpersteine bei der Gestaltung der Digitalen Transformation erkennen und überwinden. Eine gelungene Mitarbeiterpartizipation kann somit zu einer erfolgreichen Digitalen Transformation der Unternehmen beitragen.

 

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Stefan Gabriel

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SMART CITY – Digitale Transformation der Stadt Paderborn

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SMART CITY – Digitale Transformation der Stadt Paderborn

Die digitale Transformation geht auch an Städten nicht vorbei. Doch wie digitalisiert man Prozesse in Städten und das Zusammenleben der Menschen in unterschiedlichen Lebensbereichen? Welche Technologien können sinnvoll eingesetzt werden und wie werden diese identifiziert und schließlich angewendet? Wir geben Ihnen Einblicke in die Digitalisierungsprozesse einer Stadt generell und der Stadt Paderborn im Speziellen.

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Woran denken sie als Erstes, wenn Sie den Begriff Smart City hören?

Reden wir von einer digital vernetzten Stadt – einer Smart City – so kommen vielen als erstes Adjektive wie innovativ, modern oder zukunftsorientiert in den Sinn, die einer Stadt zugeschrieben werden. Aber was bedeutet denn eigentlich eine innovative und moderne Stadt? Wie wird die digitale Vernetzung im städtischen Zusammenleben charakterisiert?

Schauen wir ins Ausland, sehen wir eine Reihe von Digitalisierungsprozessen – auch und vor allem – in großen Städten. Dennoch ist es wichtig, sich national und vor allem lokal, anzuschauen, welche Optionen und Potenziale hier bei uns vor Ort im Zuge einer digitalen Transformation der Städte vorhanden sind. Dazu ist es wichtig, individuelle Eckpfeiler zu definieren.

Was für Services gehören zum Beispiel zu einer Smart City und wo ist der größte Bedarf an digitaler Vernetzung in der Bürgerschaft? Die Top drei haben wir Ihnen hier einmal zusammengefasst:

  • intelligente Verwaltung
  • intelligentes Verkehrsmanagement
  • intelligentes Leben und Wohnen

Aktuelle Herausforderungen: Smart City versus eGovernment

Für viele gehört eine intelligente und digitalisierte Verwaltung ganz klar zu dem Begriff Smart City. Nehmen wir es ganz genau, gibt es aber eine Unterscheidung zwischen den Bereichen Smart City und eGovernment. Die Smart City befasst sich mit der Digitalisierung der Lebensbereiche ihrer Bürger*Innen, das eGovernment mit der Digitalisierung der Verwaltung.

Im Zuge der digitalen Transformation sind beide Bereiche gleichermaßen wichtig. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat als Treiber deutlich gemacht, wie rasant sich die Bedürfnisse der heutigen Generationen weiterentwickeln und wie wichtig es im nationalen, aber auch internationalen Vergleich ist, nicht den Anschluss an das digitalisierte Zeitalter zu verpassen. In puncto Lebensqualität wird die digitale Transformation der Städte zukünftig eine große Rolle spielen. –Komfort und Nutzen der Technologien für die Bürger*Innen stehen hier im Vordergrund.

Wie wird städtisches Zusammenleben digitalisiert? – Vom Modell bis zu Umsetzung: Die Digitale Heimat PB

Was scheint wie eine Mammutaufgabe – das städtische Leben zu digitalisieren – ist mit dem richtigen Team und der richtigen Strategie einfacher zu erreichen, als gedacht. Zunächst einmal geht es darum, Verantwortlichkeiten herzustellen. Städte und deren Verwaltungen müssen verstehen, dass es sich lohnt, volle Arbeitskräfte einzusetzen, die sich um das Vorantreiben der Digitalisierung kümmern. Die Stadt Paderborn hat dies schon vor längerer Zeit verstanden und umgesetzt. So hat sich hier eine Stabsstelle entwickelt, die sich hauptsächlich darum kümmert, die digitale Transformation der Stadt Paderborn anzuschieben.

Für vieles, was verändert werden soll braucht es nämlich nicht nur Wissen und Erfahrung, sondern auch entsprechendes Budget. National gibt es viele Fördermöglichkeiten, aber um diese wird hart gekämpft. Mit der Bildung von einzelnen Expertenteams ist es der Stadt Paderborn gelungen, die Modellregion OWL ins Leben zu rufen und den Smart City Made in DE Wettbewerb des Innenministeriums zu gewinnen.

Die Stadt Paderborn hat gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM eine Leitlinie Digitalisierung entwickelt, welche den Status quo und zukünftige Visionen und Ziele aufzeigt. Für verschiedene Lebensbereiche wurden Interviews sowohl mit Personen aus der Stadt als auch Unternehmen geführt, um Potentiale und bereits laufende Digitalisierungsaktivitäten aufzuzeigen. Beispielsweise in den Lebensbereichen Mobilität, gesellschaftliches Zusammenleben und Umwelt. Die Ideen in den einzelnen Bereichen helfen der Stadt, ein eigenes Bild vom Thema Digitalisierung für sich zu entwerfen. Viele Prozesse und Organisationen in den Lebensbereichen ähneln sich, aber letztendlich ist jede Stadt individuell. Sie zeichnet sich durch ihre Strukturen, Prozess und die Umwelt aus – der Aufwand lohnt sich also in jedem Fall, eine eigene Leitlinie zu entwickeln.

Bei dem Vorgehen zu der Entwicklung einer eigenen Leitlinie beschäftigt sich eine Stadt idealerweise mit den folgenden vier Bausteinen:

  1. Standortbestimmung
  2. Strategieentwicklung
  3. Umsetzungsplanung
  4. Umsetzungsbegleitung

Wie dies in einem konkreten Fall aussehen kann, zeigen wir Ihnen an dem Beispiel des innovativen Parkraummanagements in Paderborn.

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dto • digital transformation office • Referenzen und Beispiele der Digitalisierung • Digitalisierungshighlights • Beispielprojekte digitale Transformation

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Intelligentes Parkraummanagement der Stadt Paderborn in Zusammenarbeit mit Fraunhofer IEM und ASP

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt bereits, dass die Digitalisierung der einzelnen Lebensbereiche in der Stadt Paderborn in vollem Gange ist – das Parkraummanagement. Ziel ist es, dass Daten innerhalb der Stadt in Echtzeit übertragen werden und so die Bürger zu dem nächstgelegenen Parkplatz navigiert werden können. Das Projekt der intelligenten Parkraumverwaltung wird durch einen Zusammenschluss von der Stadt Paderborn, Fraunhofer IEM und dem Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) umgesetzt.

Um die Datenübertragung und Navigation in Echtzeit zu gewährleisten wird hier mit dem Einsatz von LoraWAN-Sensorik im Boden und optischer, KI-basierter Sensorik an Straßenlaternen gearbeitet. Die Sensoren werden unter oder ober den jeweiligen Parkplätzen angebracht und übermitteln Informationen an eine zentrale Datenplattform, welche die Daten auswertet und interpretiert.

Im Gesamtbild der Stadt ergeben sich so individuelle Ansätze pro Parkplatz, aber mit einer übergeordneten Datenplattform, die die Auswertungen dann in Echtzeit überträgt und somit eine ideale Navigation der Bürger zu den Parkmöglichkeiten der Stadt sicherstellt.

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Erkenntnisse aus der Praxis – jeder für sich oder gewinnbringendes Miteinander?

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Philipp Ohms

Stabstelle Digitalisierung, Stadt Paderborn

Autor Martin Rabe dto

Dr. Martin Rabe

Business Development, Fraunhofer IEM

Im Zuge unserer Webinarreihe zum Thema Digitale Transformation waren Philipp Ohms – Stadt Paderborn, Stabsstelle Digitalisierung – und Dr.-Ing. Martin Rabe vom Fraunhofer IEM bei uns zu Gast und haben von ihren Erlebnissen aus der Praxis berichtet. Gemeinsam haben sie an Projekten für die Modellregion OWL gearbeitet und können bereits erste Erfolge der digitalen Transformation der Stadt Paderborn verzeichnen.

Herr Ohms, was würden Sie als Vertreter der Stadt Paderborn anderen Regionen raten, wenn es darum geht das Thema digitale Transformation anzupacken? Lieber alleine loslaufen, um Erfolge zu erzielen, oder sich zusammenschließen?

Philipp Ohms: „Wenn Sie innerhalb der nächsten Jahre in diesem Gebiet erfolgreich sein wollen, dann sollten Sie Synergien mit anderen Kommunen erkennen, schaffen und nutzen. Anhand unseres Beispiels mit der Modellregion OWL ist einmal mehr deutlich geworden, dass es nicht ein Gegeneinander ist, was uns in dieser Situation weiterbringt, sondern ein Miteinander. Alle Kommunen können von den Erfahrungen der anderen profitieren. Durch ein partnerschaftliches Miteinander lassen sich weit mehr Ziele im Hinblick auf die Digitalisierung erreichen, als im Alleingang. Das gilt nicht nur für die Teilnahme an Ausschreibungen und Wettbewerben, sondern schlussendlich auch für die Umsetzung. Schließen Sie sich mit anderen Kommunen zusammen, schaffen Sie eine Win-Win-Situation aller Beteiligten. Ich kann Ihnen nur raten, lassen Sie das übliche Konkurrenzdenken hinter sich.“

Herr Rabe, wo verorten Sie das Thema Nachhaltigkeit im Zuge der digitalen Transformation? Auch diese Thematik spielt heutzutage ja eine immens wichtige Rolle.

Martin Rabe: „Das Thema Nachhaltigkeit muss bei Transformationen und Innovationen jeglicher Art mit einbezogen werden. Im Zuge der Digitalisierung einer Stadt, also auf dem Weg zu einer Smart City, muss ganz klar sein, welches Ziel wir verfolgen und das lautet: Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Das bedeutet auch, dass die Digitalisierung immer nur als Mittel zum Zweck eingesetzt werden sollte. Alle Maßnahmen die in diesem Zusammenhang durchgeführt werden, müssen die Lebensqualität der Bürger*innen verbessern. Technologien sollten nicht zu Selbstzweck eingesetzt werden – dies wäre eine Verschwendung von Ressourcen und gehört nicht zu unserem Verständnis von Nachhaltigkeit.“

Abschließend eine Frage an Sie beide: Was glauben Sie ist einer der wichtigsten Bestandteile für den Erfolg von einer Entwicklung hin zu Smart Cities?

Philipp Ohms & Martin Rabe: „Ganz klar, die Bürgerkommunikation und -partizipation. Egal in welchem Bereich, ob auf beruflicher oder privater Ebene, oder im Hinblick auf die Lebensbereiche in der Stadt, Smart City bedeutet immer Veränderung, bei der Digitalisierung eine wichtige Rolle spielt. Digitalisierung soll immer mit Sinn und Verstand genutzt werden und nicht dem Selbstzweck dienen. Das Zielt ist es das Gemeinwohl zu fördern. Nehmen Sie die Stadtgesellschaft mit auf die Reise in die Zukunft und beziehen Sie sie in die jeweiligen Prozesse mit ein. Bürgerpartizipation ist ein großer Potentialfaktor, der aber auch sehr komplex und herausfordernd ist für eine Kommune. Schaffen Sie es, Ihre Bürger*Innen für Ihre Projekte zu begeistern. Dann sichern Sie sich im Zuge eines gewinnbringenden Change Managements nicht nur die Unterstützung aus den eigenen Reihen, sondern auch den Erfolg der Maßnahmen.“

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Entwicklung Digitale Heimat Paderborn

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IoT-Parkraummanagement

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IoT-Parkraummanagement

Die Parkplatzsuche in der Innenstadt von Paderborn kostet den Autofahrer*innen häufig mehr Zeit als ihnen lieb ist. Hinzu kommen ein enormes Verkehrsaufkommen und die damit verbundene Emission schädlicher Abgase bei der Parkplatzsuche. Ein digitales Parkplatz-Management schafft Abhilfe.

Was kann ein digitales Parkplatz-Management?

Mithilfe eines digitalen Parkplatz-Management lassen sich freie Parkplätze schneller auffinden. Ein Netz aus verschiedenen Sensoren an Straßenlaternen oder im Boden ermöglicht die Erfassung des Belegungszustands einzelner Parkplätze in Echtzeit. Der sensorisch erfasste Belegungsstand des jeweiligen Parkplatzes wird dann an eine Plattform übermittelt und weiterverarbeitet. Hier sind individuelle Merkmale der Parkflächen hinterlegt, beispielsweise ob es sich dabei um einen Anwohner- oder Behindertenparkplatz oder einen Parkplatz mit E-Ladesäule handelt. Über eine Online-Anwendung können Autofahrer*innen in Echtzeit einsehen, in welcher Straße oder auf welcher Parkfläche aktuell ein freier Parkplatz zu Verfügung steht, der ihren Anforderungen entspricht und sich so auf direktem Weg dorthin begeben.

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Digitale Transformation im Parkplatz-Management

Wie in diversen anderen Lebensbereichen führt die Digitalisierung auch zu großen Veränderungen beim Thema Parken in Städten. Dabei wird die Veränderung nicht durch ein einzelnes Produkt hervorgerufen, sondern sie resultiert aus einer Verknüpfung verschiedener digitaler Lösungen für den gesamten Prozess des Parkens, der sich von der Erfassung über die Anzeige und Vermittlung bis hin zum Bezahlungsvorgang eines Parkplatzes erstreckt. Mithilfe der mit den Parkplatzsensoren vernetzten digitalen Plattform sowie nutzerspezifischen Endanwendungen können neue, bedarfsgerechte Angebote geschaffen werden.

© Fraunhofer IEM
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Welchen Nutzen hat ein digitales Parkplatz-Management für meine Stadt?

Ein digitales Parkplatz-Management bietet viele Vorteile. Autofahrer*innen sparen Zeit und sind weniger gestresst, da unnötiges Umherfahren durch die Parkplatzsuche vermieden wird und sie so ihrem eigentlichen Aufenthaltsgrund in der Stadt schneller nachgehen können. Durch das reduzierte Verkehrsaufkommen können sich zudem Anwohner*innen über weniger Lärm und eine bessere Luft freuen. Auch profitieren sie davon, dass ein nicht rechtmäßiges Parken auf Bewohnerparkplätzen durch ein digitales Parkplatz-Management leichter erkannt und geahndet werden kann. Geschäftsinhaber*innen in der Stadt profitieren von weniger von der Parkplatzsuche gestressten Kund*innen. Für die Stadt bietet ein digitales Parkplatz-Management also das Potenzial für ein ruhigeres und saubereres Stadtbild und zufriedenerer Anwohner*innen und Gäste.

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Magdalena Förster

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Wie verändert die Digitalisierung das Innovationsmanagement?

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Wie verändert die Digitalisierung das Innovationsmanagement?

Die Digitalisierung stellt Unternehmen zunehmend vor neue Herausforderungen. Der vermehrte Software-Einsatz, kürzere Innovationszyklen und volatile Kundenbedürfnisse erhöhen den Innovationsdruck. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, gilt es, neben der schrittweisen Weiterentwicklung des Kerngeschäfts durch inkrementelle Innovationen ebenso die Erschließung neuer Innovationspotentiale durch radikale Innovationen zu fördern. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein systematisches Innovationsmanagement zunehmend an Bedeutung.

Treiber der Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten für innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Durch Informations- und Kommunikationstechnologien wandeln sich mechatronische Systeme hin zu intelligenten technischen Systemen, die gleichermaßen mit der physischen und virtuellen Welt verbunden sind. Sie ermöglichen neue Produktfunktionen, von der Überwachung über die Steuerung und Optimierung bis hin zum autonomen Betrieb. Mit der Erfassung, Speicherung und Auswertung der erzeugten Daten bieten sich gleichzeitig neuartige Möglichkeiten für datenbasierte Dienstleistungen (z.B. Condition Monitoring, Predictive Maintenance) sowie innovative Geschäftsmodelle (z.B. Pay-per-Use, Verfügbarkeitsgarantien).

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Trends im Innovationsmanagement

Während Innovationen früher im direkten Konkurrenzumfeld entstanden sind, werden sie heute oft von branchenfremden Unternehmen generiert. Deshalb wird für die Schaffung radikaler Ideen zunehmend breit gestreutes Wissen nötig, was nicht allein unternehmensintern abgedeckt werden kann. „Open Innovation“ bietet die Möglichkeit, Kunden, Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen in den Innovationsprozess einzubeziehen. In Digital Innovation Units werden neue Ideen außerhalb des Kernunternehmens entwickelt und umgesetzt, um damit neue Geschäftsfelder zu erschließen. Insgesamt fordert die Digitalisierung zunehmende Flexibilität im Unternehmen. Ziel ist es, Unsicherheiten und dem rasanten Wandel gewachsen zu sein. Mithilfe agiler Methoden kann diesen Herausforderungen begegnet werden, da dabei eine iterative Lösungsgenerierung unter ständiger Einbindung neu erlangter Informationen, Anforderungen und volatiler Kundenbedürfnisse stattfindet.

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Was bedeutet das für mein Unternehmen?

Kleine wie große Unternehmen aller Branchen stehen vor der Herausforderung ein Innovationsmanagement zu etablieren, welches den genannten Herausforderungen der Digitalisierung gewachsen ist, indem nicht nur inkrementelle Innovationen forciert, sondern gleichermaßen radikale Innovationen gefördert werden. Dafür müssen neue Quellen zu Ideengenerierung erschlossen und die dabei entstehenden Ansätze systematisch weiterentwickelt werden.

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Daniel Röltgen

daniel.roeltgen@iem.fraunhofer.de